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Treppenlifte mit Batterie: Preise, Vor- und Nachteile und Funktion

Ein Treppenlift benötigt Strom, um funktionieren zu können. Im Normalfall wird er hierzu an das Stromnetz des Hauses angeschlossen. Damit der Treppenlift auch im Falle eines Stromausfalls benutzt werden kann, ist der Betrieb mit Batterien oder Akku als Erweiterung jedoch sinnvoll. Allerdings ist die Versorgung über die Akku-Funktion nur für den Notfall gedacht.

Preisfaktoren

Die Preise hängen von verschiedenen Faktoren ab und variieren stark. Idealerweise vereinbaren Sie einen Vor-Ort-Termin mit einem Anbieter. Der Hersteller kann Ihnen anhand der gegebenen Möglichkeiten und Ihrer Wünsche ein individuelles Angebot erstellen und Ihnen aufzeigen, welche Modelle für Ihr Treppenhaus in Frage kommen. Ein Kurventreppenlift ist grundsätzlich kostspieliger als ein gerader Treppenlift. Ein guter Lift mit Batteriefunktion ist, je nach örtlichen Gegebenheiten, bereits ab 3.500 Euro bis 4.000 Euro erhältlich. Nach oben sind dem Preis jedoch keine Grenzen gesetzt. Über je mehr Extras Ihr Treppenlift verfügen soll, desto höher werden auch die Kosten ausfallen. So kann der Preis für einen Sitz- oder Stehlift auch zwischen 10.000 Euro und 15.000 Euro betragen.

Preistabelle für neue Treppenlifte

Funktionsweise eines Sitzliftes

Preistabelle für gebrauchte Treppenlifte

Preistabelle für Treppenlifte zur Miete

Vor- und Nachteile

Prinzipiell funktioniert ein Treppenlift mit einem Anschluss über das Stromnetz. Für mehr Komfort, Sicherheit und Zuverlässigkeit gibt es Transportsysteme, die zusätzlich zur herkömmlichen Stromversorgung auch mit Batterie oder Akku betrieben werden können. Falls Sie sich zur Anschaffung eines solchen Lifts entscheiden sollten, müssen Sie mit folgenden Vor- und Nachteilen rechnen:

Vorteile Nachteile
Auch bei Stromausfall Betrieb möglich Batterien und Akkus müssen ausgewechselt werden
Fortbewegung immer gegeben Wechsel der Batterien nur bedingt selber durchführbar
Bis zu sechs oder acht Stunden auch ohne Stromnetz nutzbar Batteriewechsel kostspielig
Treppenlifte auch mit Nachteilen

Heutzutage sind die meisten Treppenlifte für den Fall eines Stromausfalls mit beiden Varianten ausgestattet. Somit kann verhindert werden, dass der Lift plötzlich bei Benutzung stecken bleibt, wenn die Stromversorgung abbricht. Ein Nachteil davon ist, dass Batterien und Akkus nur eine begrenzte Lebensdauer haben und regelmäßig kontrolliert und ersetzt werden müssen. Für den Austausch und die Neuanschaffung der Spezial-Akkus kommen dann erneut Kosten auf Sie zu. Trotz allem ist es ratsam, nicht auf diese alternative Stromzufuhr zu verzichten. Im Notfall ist es gut einen Treppenlift mit Batteriefunktion zur Verfügung zu haben.

Die Anschaffungskosten für einen Lift mit Akku sind Ihnen zu hoch? Informieren Sie sich vorher bei Ihrer Krankenkasse, Pflege- oder Haftpflichtversicherung. Wenn Sie über eine Pflegestufe verfügen, erhalten Sie normalerweise einen Zuschuss für den Erwerb eines Treppenlifts. Dadurch lassen sich teilweise bis zu 4.000 Euro einsparen. Allerdings kann es auch passieren, dass die verschiedenen Kostenträger den Antrag auf einen Kostenzuschuss ablehnen. In diesem Fall besteht immer noch die Möglichkeit, sich an das Sozialamt zu wenden, wenn Sie den Lift eigenständig nicht finanzieren können und nicht kreditwürdig sind.

Was gibt es zu beachten?

Treppenlift leasen

Je nach Modell werden die Batterien des Treppenlifts entweder dann aufgeladen, wenn dieser sich in der Station befindet oder permanent über das Schienensystem. Somit werden Akkus und Batterien stark strapaziert. Es ist zu bedenken, dass solche Spezial-Akkus teilweise schwer zu bekommen und nicht gerade günstig sind. Am besten ist beim Hersteller nachzufragen, da dieser im Normalfall die passenden Produkte auf Lager hat oder problemlos organisieren kann. Oft ist ein Batteriewechsel sowieso nur durch Fachpersonal möglich. Falls Sie selbstständig einen Batterieaustausch vornehmen möchten, sollten Sie folgenden Faktoren beachten:

  • Informieren Sie sich vorab über infrage kommende Batterien
  • Lesen Sie die Bedienungsanleitung genau durch. Ein Batteriewechsel ist nicht ungefährlich!
  • Seien Sie sich bewusst, dass ein unsachgemäßer Austausch technische Schäden hervorrufen kann.

Machbarkeits Schnelltest

Wo soll der Lift installiert werden?

Welchen Verlauf nimmt Ihre Treppe?

Wie breit ist Ihre Treppe?

Wie viele Etagen hat Ihre Treppe?

Ein Akku- oder Batteriewechsel ist demnach etwas schwieriger, als Sie womöglich annehmen. Gute Treppenlift-Hersteller verfügen über eine Service-Hotline, an die Sie sich wenden können. Es ist allerdings ratsam, den Austausch durch den Anbieter selbst durchführen zu lassen. Die Instandhaltungstechniker kennen sich mit den verschiedenen Modellen aus, haben die Ersatzteile parat und können den Batteriewechsel schnell und reibungslos durchführen. Wenn der Austausch während der Garantiezeit stattfindet, werden die hierfür anfallenden Kosten manchmal sogar vom Hersteller übernommen.

Häufige Fragen zu Sitzliften

Der Sitzlift ist ein Treppenschrägaufzug, der als Transportmittel für Personen gedacht ist, die nicht mehr aus eigener Kraft die Treppen überwinden können. Dieser Lift wird entlang der Treppe geführt und benötigt nur wenig Platz.
Ein Sitzlift kostet je nach Ausstattung, Länge, Treppenverlauf bis zu 15.000 Euro. Einfache Modelle beginnen bereits bei ungefähr 4.500 Euro.
Sitzlifte werden von den jeweiligen Herstellern geliefert und montiert. Alternativ ist es möglich, sich von Montagefirmen ein separates Angebot für die Montage unterbreiten zu lassen. Je nach Modell ist es auch möglich den Lift selbst zu installieren.
Viele Sitzlift-Hersteller bieten die Option einer Ratenfinanzierung an. Alternativ ist eine Finanzierung über einen Kredit möglich. Krankenkassen übernehmen zusätzlich bis zu 4000 Euro vom Kaufpreis.
Ein Sitzlift wird entlang der Treppe geführt. Der Sitz- oder Stehlift benötigt ein Schienensystem, an dem der Sitz oder die Stehplattform mittels Motor entlang des Treppenverlaufes hinauf- oder hinabgeführt wird.
Die Tragfähigkeit eines Sitzlifts ist anbieterabhängig. Die meisten Sitzlifte verfügen über eine Tragfähigkeit von bis zu 120 kg in der Standardausführung. Spezielle Versionen können bis 160 kg Traglast bewältigen.
Um einen Sitzlift selbst einzubauen ist eine handwerklich versierte Person notwendig. Bei einer fehlerhaften Installation könnten sowohl Funktionalität als auch Sicherheit beeinträchtigt werden.
Die normale Nutzungsdauer beträgt 10 bis 15 Jahre. Eine fachgerechte Nutzung sowie regelmäßige Wartungen wirken sich positiv auf die Lebensdauer aus.
Die Lieferzeit hängt stark vom benötigten System, und der Situation vor Ort ab. Einfache Modelle für gerade Treppen können je nach Hersteller schon in rund zwei Wochen geliefert werden. Typen für kurvige Treppenverläufe hingegen benötigen meist einige Wochen, bis sie geliefert werden, da das Schienensystem zunächst angefertigt werden muss.
In einem Einfamilienhaus ist eine Baugenehmigung normalerweise nicht notwendig, es sei denn, es handelt sich um ein denkmalgeschütztes Haus. Soll in einem Mietshaus mit mehreren Parteien ein Sitzlift eingebaut werden, ist eine Genehmigung vom Vermieter notwendig. Außerdem müssen baurechtliche Vorschriften eingehalten werden. Beim zuständigen Bauamt erhalten Sie entsprechende Unterlagen und Infos zur Baugenehmigung.
Das Schienensystem muss zunächst entweder direkt auf den Treppenstufen oder an der Wand mit Schrauben befestigt werden. In den Schienen wird ein elektrisches Kabel zur Stromversorgung verlegt. Außerdem ist ein Kettensystem enthalten, das für die Bewegung des Sitzes verantwortlich ist.
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